Auf Teneriffa essen und trinken - typisch kanarische Spezialitäten

Die kanarische Küche entspringt dem Einfluß mehrerer Kulturen. Neben den zu erwartenden spanischen Einflüssen, gibt es insbesondere Einflüße aus Südamerika, da recht viele Südamerikaner auf Teneriffa heimisch sind und auch aus dem benachbarten Afrika, da die Kanaren dem afrikanischen Kontinent bekanntlicherweise näher liegen, als dem eigentlichen Land Spanien, daß doch über 1000 Kilometer entfernt liegt.

Papas Arrugadas mit Mojo
Typisch für die Kanaren und fast überall zu finden, sind die Beilagen Papas Arugadas mit Mojo. Papas Arrugadas sind "runzelige Kartoffeln", die in stark salzhaltigem Wasser gekocht wurden und eine Salzkruste haben. Dazu gibt es zwei Arten von Mojos, eine grüne und eine rote. Mojos bestehen primär aus Öl, ein wenig Essig und Knoblauch. In der grünen Variante kommt Koriander oder auch Petersilie zur Verwendung, bei der roten Mojo Paprika und Chilis.

Garbanzas
Garbanzas (Kircherbsen) werden auf Teneriffa zu einer schmackhaften Suppe mit Chorizo verarbeitet. Insbesondere die Einheimischen lieben das Gericht, welches gerne auch als Vorspeise zu sich genommen wird.

Puchero Canario
Puchero ist ein weiteres Gericht, bei welchem Kichererbsen Verwendung finden. Hinzu kommt eine ordentliche Portion Fleisch und Gemüse, wie Mais, Kohl, Kürbis und Süßkartoffeln. Das Gemüse mit dem Fleisch wird in der Regel als Hauptgang gereicht, während die Brühe als Suppe dient.

Conejo Salmorejo
Kaninchen ist ebenfalls eine kanarische Spezialität und zwar in der Variante des "Conejo Salmorejo". Das Kaninchen wird hierfür in einer Beize aus Wein, Essig und Öl mit diversen Gewürzen vorher eingelegt. Die Beize ergibt dann eine schmackhafte Soße.

Fisch und Meeresfrüchte
Da Teneriffa eine Insel ist, braucht man nicht viel Phantasie dazu, um sich zu denken, daß Fisch ebenfalls zum Speiseplan der Insel gehören. Gleichfalls zur Küche gehören Tintenfische und Meeresfrüchte, wie Garnelen, Muscheln und Krebse.

Kanarische Weine
Der Weinbau spielt auf Teneriffa schon seit Jahrhunderten eine Rolle, bereits Ende des 15 Jahrhunderts, wo der Wein auf das Festland exportiert wurde. Heute ist der Export kanarischer Weine ein zu vernachlässigender Wirtschaftsfaktor, was zum einen damit zusammen hängt, das Weine vergleichbarer Qualität auf dem spanischen Festland aufgrund deutlich größerer Anbauflächen, günstiger herzustellen sind. Hier kommt nach hinzu, das durch den Tourismus auch der Bedarf auf der Insel selbst, deutlich angewachsen ist. Es ist jedoch absehbar, das in Zukunft die Bedeutung des Weinbaus eine zunehmende Rolle spielt. Durch den weiter fortschreitenden Abbau der Bananensubventionen durch die EU, wird der Anbau von Bananen zunehmend unrentabel. Bald wird es so sein, daß man gegenüber den Billigproduktionen aus Südamerika gar keine Chance mehr haben wird. Spätestens dann werden viele heutige Bananenplantagen sicher auf Wein umstellen. In jüngster Vergangenheit haben sich daher verschiedene Regionen bereits kontrollierte Herkunftsbezeichnungen ausstellen lassen, wie La Orotava, Güimar, Arica und Tacoronte-Acentejo.

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