Urlaub auf den Balearen

Die Balearen sind nicht umsonst das womöglich begehrteste Ferienparadies Europas, besticht die Inselgruppe mit mediterranen Klima im westlichen Mittelmeer doch mit wunderschönen Landschaften, herrlich türkisfarbenen Stränden und traumhaften Badebuchten. Oft denkt man zunächst an Mallorca oder Ibiza, aber auch Menorca, Formentera, Cabrera und viele kleine, unbewohnte Inseln gehören dazu. Wer die Balearen individuell entdecken möchte, ist am besten in einer privaten Ferienwohnung, einem Ferienhaus oder auf einer Fincas aufgehoben.

Die Balearischen Inseln – Vielseitig und wunderschön

Die Balearischen Inseln, auf denen Spanisch und auch Katalanisch gesprochen wird, sind untereinander alle recht verschieden, doch sie haben einige Dinge gemein: Das sind zum einen unwiderstehliche, bildschöne Badebuchten und zum anderen ein mediterranes Klima, mit milden Wintern und heißen Sommern, die durch die Meeresbrise aber stets noch angenehm sind. Die Hauptreisezeit ist daher im Frühling und Winter, weswegen man sich für diesen Zeitraum frühzeitig um eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus kümmern sollte. Je nachdem ob man durch tolle Landschaften oder lieber durch die Nachtclubs steifen möchte, bieten sich die unterschiedlichen Inseln dafür auf verschiedene Art und Weisen an.

Mallorca

Die größte Baleareninsel und wohl auch die bekannteste, ist Mallorca. Auf 3640 Quadratkilometern hat Mallorca eine äußerst vielseitige und spannende Natur mit einer reichen Flora. Zwischen Andraxt und Pollensa findet man z.B. schroffe Berglandschaften und Steilküsten - ein Drittel der Insel ist Landschaftsschutzgebiet. Bei vielen ist die Baleareninsel mit herrlichen Stränden vor allem als ein perfekter Ort für einen ausgedehnten Badeurlaub bekannt, ebenso wie für den typischen Party-Tourismus mit Ballermann-Charme, von dem sich die Insel aber größtenteils befreien möchte. Allein an der 9 Kilometer langen Strandpromenade El Arenal, in der Hauptstadt La Palma, reihen sich 250 Hotels aneinander – für individuelles Entdecken ist eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus besser geeignet. Denn auch wer Ruhe und Stille sucht, wird auf Mallorca fündig werden und kann sich an der atemberaubenden Natur des Tramuntata-Gebirges erfreuen oder die wilde Insel Dragonera erkunden. Aber nicht nur die Landschaft ist einen Besuch wert, sondern auch die vielen historischen Stätten und Städte, wie Palma de Mallorca. Die Inselmetropole mit pittoresken Gässchen, imposanten Kathedralen und internationalem Flair, sollte unbedingt auf der Mallorca-To-Do-List stehen.

Ibiza

Ibiza – ein Hort für alle Feierwütigen und ein Synonym für Party. Auf der drittgrößten Baleareninsel werden die Nächte in den vielen Clubs und Diskotheken zum Tag gemacht, um sich dann tagsüber an den wunderbaren Stränden, mit einem Schirmchen-Drink in der Hand, für den nächsten Clubabend zu erholen. Die Haupt-Feierzentren sind San Antonio an der Westküste und der südlich von Ibiza-Stadt gelegene Ort Playa d'en Bossa, wo sich auch der längste Strand Ibizas befindet. Hier verbringen auch die Reichen und Schönen gerne mal ihre Zeit. Doch Ibiza, mit dem ausgeglichensten Klima der Balearen, hat weitaus mehr als nur Party zu bieten: Wunderschöne Natur und idyllische Dörfer, wobei dies meist nicht der Hauptanreiz ist, den Urlaub auf Ibiza zu verbringen. Aber aufgrund ihrer Kultur und ihrer biologischen Vielfalt, wurde die Insel 1999 zum Weltkulturerbe erklärt.

Menorca

Menorca ist die zweitgrößte Baleareninsel, die man auch gerne als „ruhige, kleine Schwester“ von Mallorca bezeichnet. Menorca, die mit ihren 700 Quadratkilometern seit 1993 komplett zum Biosphärenreservat erklärt wurde, ist vor allem ein Paradies für Naturfreunde. Ein fideles Nachtleben wird man hier nicht finden, dafür aber eine wunderschöne Insel ohne jegliche Bausünden, eine schroffe Küste im Norden und traumhafte, helle Sandstrände mit türkisfarbenen Wasser im Süden. Der längste ist der Playa von Son Bou, mit 2,4 Kilometern. Zwischen diesen beiden Himmelrichtungen erstreckt sich ländliche und entspannte Ruhe. Auch Menorca hat prähistorische Stätten und schöne Städte, z.B. Ciutadella, die ehemaligen Hauptstadt im Westen, mit einem romantischen, mittelalterlichen Zentrum. Auch Mahón, die Hauptstadt Menorcas mit einem tollen Hafen, ist einen Besuch wert.

Formentera

Formenteras türkisfarbene Strände leuchten in so herrlichen Blautönen, die man sonst nur von Südseestränden oder der Karibik kennt. Die zweitkleinste unter den Balearen ist gerade mal 19 Kilometer lang. Im Inneren und Südwesten der Insel findet man so gut wie keine touristischen Spuren, lediglich im Norden in der Umgebung von Es Pujols gibt es auch größere Ferienanlagen. Aber noch immer geht es auf Formentera recht beschaulich zu und sie richtet sich vor allem an Individual-Touristen, die sich eher weniger für Massentourismus begeistern können. Formentera erlange vor allem in den 1970er Jahren größere Bekanntheit, als Hippies die paradiesische Insel für sich entdeckten und sogar Bob Dylan soll dort eine längere Zeit gelebt haben. Wer die Insel selbst erleben möchte, kann allerdings nicht mit dem Flugzeug anreisen, denn sie ist nur via Fähre von Ibiza oder dem spanischen Festland zu erreichen.

Cabrera

Die kleinste und ungewöhnlichste Balearen-Insel ist Cabrera – übersetzt „Ziegeninsel“. Dem Appetit der gehörnten Paarhufer ist es zu verdanken, dass das Landschaftsbild der nur ca. 16 Quadratkilometer großen Insel ziemlich verkarstet ist. Damit nicht alles Grün der Insel schwindet, wurden die Ziegen vor einigen Jahren von der Insel gebracht. Jetzt bewohnen nur 20 Leute das Eiland, das drei Straßen, zwei Strände und eine Bar hat. Zum Übernachten gibt es nur ganz wenige karge Zimmer, weswegen Cabrera eher ein Ziel für einen Ausflug, statt für einen Urlaub ist. Seit 1991 sind die Insel und das zugehörige Cabrera-Archipel ein Nationalpark, weswegen man sich bei einem Besuch nur auf vorgegebenen Wanderwegen bewegen darf. Besonders sehenswert sind die Höhlen der Insel, allen voran die berühmte Cova Blava, die „blaue Höhle“ mit tiefblauem Wasser.

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