Lanzarote West - Ein Paradies für Aktivurlauber und Naturliebhaber

Der Westen von Lanzarote ist im Vergleich zum Rest der Insel dünn besiedelt und bietet keine typischen Touristenhochburgen. Die Vegetationsdichte nimmt von Süden nach Norden stark zu, was vor allem dem Vulkangebiet im Süden und den Niederschlägen im Norden geschuldet ist. Dennoch ist der Westen alles andere als uninteressant. Vor allem Naturliebhaber und Aktivurlauber können hier mit etwas Recherche voll auf ihre Kosten kommen.

Das bekannteste Ausflugsziel des Südwestens, wenn nicht sogar der ganzen Insel, ist der Timanfaya Nationalpark rund um die Montañas del Fuego. Der Park zieht mit seinem jungen Vulkangebiet jährlich rund 1,5 Millionen Besucher an. Wer die beeindruckende Landschaft etwas unkonventioneller erleben möchte, entscheidet sich für einen Kamelritt rund um den Vulkankegel.

Südlich des Nationalparks liegt El Golfo, bekannt für seine Fischrestaurants und die nahegelegene grüne Lagune ("Chaco Verde"). Im Nordwesten lockt im Küstenort La Santa der gleichnamige Sportclub mit zahlreichen Aktivitäten. Ob Yoga, Ballsport, Surfen oder Fitness, hier ist für jeden Aktivurlauber etwas dabei. Zudem ist der Westen wie auch ein Großteil der restlichen Insel gut geeignet zum Wandern. Beispielweise gibt es eine Wanderroute mit Aufstieg zum Altvulkan Caldera Blanca, von wo aus sich ein herrlicher Blick auf die Insel bietet.

Wer der Küstenstraße weiter in Richtung Süden folgt, erreicht erst die imposante Felsformation Los Hervideros und einige Kilometer weiter die Wasserentsalzungsanlage Salinas de Janubio. Beides ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Ein etwas unkonventionelles Ausflugsziel ist zudem Tenesar, das "Geisterdorf". Lediglich eine schmale Straße führt zu der kleinen Formation aus weißen Häusern auf rotem Sand, schwarze Felsen und dunkelblaues Meer im Hintergrund. Tenesar wird nur im Sommer von einigen Menschen bewohnt, den Rest des Jahres ist es verlassen. Hier fühlt es sich an als würde die Zeit still stehen, beinahe wie ein Ausflug in eine andere Welt.

Während die Ostküste der Insel reichlich idyllische Badestrände bietet, findet man an der rauhen Westküste eher wilde Strände mit hohem Wellengang. Der Playa de Janubio bietet eine tolle Kulisse mit schwarzem Sand und hohen Wellen, ähnlich der Playa de Montaña Bermeja mit seinem namensgebenden roten Berg im Hintergrund. Beide sind zum Baden ungeeignet. Ein wahrer Geheimtipp für Badeurlauber hingegen ist der Playa de San Juan, der Nachbarstrand des Playa de Famara. Wem der etwas schwierige Einstieg ins Wasser gelungen ist, der wird mit sanftem Wellengang und glasklarem Wasser belohnt.

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