Lanzarote Nord - Malerische Natur von Palmentälern bis Kaktusgärten

Der Norden von Lanzarote unterscheidet sich landschaftlich zum Süden durch seine üppige Vegetation und die bergige Landschaft. Auf der ohnehin trockensten Kanarischen Insel beschränkt sich der Niederschlag im Wesentlichen auf den Norden, da die Wolken am Gipfel des Las Peñas del Chache, dem höchsten Punkt der Insel, abregnen. Daher ist der Norden grüner als der Rest der Insel. Besonders zeigt sich dies in und um die Ortschaft Haría herum, auch bekannt als "Tal der 1000 Palmen".

Einen interessanten Kontrast bietet das Malpaís (übersetzt Schlechtes Land) de la Corona. Vor ca. 3.000 Jahren brach zuletzt der der Vulkan Monte Corona vaus und begrub den umliegenden Landabschnitt unter Lava. Selbst nach Jahrtausenden von Jahren konnten sich hier kaum Pflanzen entwickeln, und so ist das Malpaís heute lediglich bedeckt mit kniehohen Büschen.

Im Norden Lanzarotes finden sich zudem einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel, viele davon geprägt von César Manrique. An der nordöstlichen Küste befindet sich die imposante Cueva de los Verdes, ein alter Lavatunnel von insgesamt gut 7 km Länge. Ein Stück des Tunnels, inklusive einer Höhle, die als Konzertsaal genutzt wird, kann besichtigt werden. Bricht so ein Lavatunnel ein, nennt man dies in Spanien Jameo - die wohl bekannteste Bruchstelle trägt heute den Namen Jameos del Agua und ist mit eine wahre Touristenattraktion. In und um die Lavahöhlen lassen sich natürliche Seen, Auditorien und ein angelegter Pool entdecken.

Zudem sollte man dem Jardín de Cactus einen Besuch abstatten, der auf 5000 m2 Fläche rund 1.500 Kakteenarten beherbergt. Genau wie der Kaktusgarten wurde auch der Mirador del Río an der nördlichen Küste der Insel von Manrique entworfen. Von hier aus bietet sich ein einmaliger Blick auf die Nachbarinsel La Graciosa. Ruhesuchende können der kleinsten bewohnten Insel Spaniens und ihren Traumstränden ebenfalls einen Besuch abstatten, beispielsweise bei einer Bootstour.

Doch auch Lanzarotes Norden hat einige Strände zu bieten, die einen Besuch wert sind: Der Playa de la Garita beim ehemaligen Fischerort Arrieta oder der Caletón Blanco an der Nordspitze der Insel. Von dort aus ist es nicht weit zum nördlichsten Ort der Insel namens Orzola, dem Tor nach La Graciosa. Wer die absolute Ruhe sucht, kann sich für den Playa del Risco entscheiden, den man nach gut 90 Minuten Fußmarsch vom Mirador del Río aus erreicht. Der Strand zählt als Geheimtipp und ist im Regelfall menschenleer. Surfer zieht es vor allem zum Playa de Famara und zum Playa de las Cucharas.

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