Gran Canaria Zentral - Die schönsten Naturparks und Berge der Insel

Gran Canaria Zentral ist vor allem für Naturliebhaber und Wanderfreunde ein Muss. Die zahlreichen Naturschutzgebiete und Naturparks erstrecken sich mitunter über mehrere Tausend Hektar und beherbergen exotische Pflanzen- und Tierarten.

Der größte seiner Art ist der Nationalpark Pilancones mit knapp 5.800 Hektar Gesamtfläche und gehört zu den ältesten Regionen der Insel. In den höher liegenden Bereichen des Parks befinden sich weitläufige Pinienwälder. Das Naturschutzgebiet von Inagua liegt ebenfalls im Nationalpark und ist Heimat zahlreicher (teilweise gefährdeter) Vogelarten, wie dem Blaufink oder dem Buntspecht. Zudem finden sich hier einige archäologische Stätten von Höhlendörfern der Guanchen, der ursprünglichen Bewohnern der Kanaren.

Im Norden an dieses Gebiet angrenzend ist der Parque Rural del Nublo, der seinen Namen dem Roque Nublo (zu deutsch "Wolkenfels") verdankt. Bei schönem Wetter bietet sich hier ein herrlicher Ausblick über die Insel. Bis zur Aussichtsplattform auf dem Gipfel wandert man etwa eine halbe Stunde, daher bietet sich dieser Wanderweg auch für ungeübte Besucher an. Um der Masse an Touristen zu entgehen, sollte man bestenfalls früh am Tag oder unter der Woche anreisen.

Nur knapp 4 km entfernt vom Roque Nublo erhebt sich der höchste Berg Gran Canarias, der Pico de las Nieves. Auf seinem Gipfel in Höhe von 1.949 m liegt im Winter oft Schnee, daher der Name. Besonders schön ist hier der Mirador Pico de los Pozos, der höchstgelegene seiner Art auf Gran Canaria. Von hier aus kann man im Nordwesten bis nach Teneriffa sehen und den Pico del Teide erspähen. Eine wirklich traumhafte Kulisse. Die Wanderung zum Gipfel kann man beispielsweise vom Cruz de Tejeda aus angehen, dem geografischen Mittelpunkt der Insel. Hier treffen viele der Hauptverkehrsstraßen aufeinander.

Weiter im Inselsüden erstreckt sich der Barranco de Fataga. Inmitten der Schlucht liegt idyllisch auf einer einer Bergkuppe das gleichnamige Bergdorf Fataga. Die Ortschaft liegt inmitten von tropischen Palmenwäldern und Obstplantagen und ist bekannt für die kanarischen Altbauten mit weiß getünchten Fassaden und die schmalen Gassen mit Kopfsteinpflaster. Besonder schön ist auch die alte Wassermühle Molino del Agua de Fataga, welche inzwischen in ein Landhotel umgebaut wurde. Im Naturschutzgebiet von Fataga kann man zudem den Camel-Safari-Park La Baranda besuchen und den Ritt auf einem Kamel durch die exotische Gartenanlage wagen. Hier wachsen unter anderem Mangos, Papayas und Guaven.

Ebenfalls einen Besuch Wert ist das Bergdorf Santa Lucía de Tiranja mit seinen vielen historischen Stätten. Beispielsweise befindet sich hier die Festung Fortaleza da Ansite, die mit den vielen Höhlen den Guanchen als Wohn- und auch Bestattungsort diente. Zur Orientierung und Information gibt es ein dazugehöriges Besucherzentrum.

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