Restaurantempfehlungen auf Gran Canaria

Die kulinarischen Genüsse kommen auf einer Insel wie Gran Canaria natürlich nicht zu kurz. Die Speisekarten sind mindestens so verschieden, wie die Besucher der Insel an sich, so dass man hier natürlich Gerichte aus aller Herren Länder findet. Wir haben ein paar Restaurantempfehlungen zusammengetragen, bei denen wir einfach mal ein paar der bekanntesten Restaurants vorstellen wollen. Vielleicht können wir auf diesem Wege die Wahl für das richtige Restaurant ein wenig erleichtern.

Als allerersten Tipp müssen wir auf die vielen kleinen Restaurants in den Küstenstädten hinweisen. Hier gibt es rund um die Insel überall sehr guten Fisch, der am gleichen Tag auf dem Teller landet, an dem er gefangen wurde. Da die Preise in diesen kleinen Restaurants in der Regel recht günstig sind, hat man oftmals die Gelegenheit, auch für kleines Geld kulinarische Hochgenüsse serviert zu bekommen. So ist es nicht selten, dass man für ungefähr 10 Euro locker 30 Gambas (Riesengarnelen) serviert bekommt. Zum Vergleich: In Deutschland zahlt man im Restaurant wahrscheinlich fast im umgekehrten Verhältnis.

Wer für ganz kleines Geld die kanarischen Weine kosten möchte und obendrein auch noch die typisch kanarischen Spezialitäten nach Art des Hauses genießen will, der sucht sich in Richtung Landesinneres eine Guachinche. Hier treffen sich die Einheimischen und lassen es sich schmecken. Dabei stehen die Preise meistens in keinem Verhältnis zu den Touristengegenden.

Las Palmas
In Las Palmas ist das Angebot an wirklich guten Restaurants zu gut, zu unterschiedlich und zu abwechslungsreich, um hier eines besonders hervor zu heben. Die Gastronomie hat von Restaurants mit Meerblick bis hin zu welchen, die einen Blick über die größte Stadt der Kanaren gewähren einfach alles. Es wird für jeden Geldbeutel etwas geboten und moderne Restaurants reihen sich an gemütliche. Wer sich in Las Palmas aufhält wendet daher sich am besten direkt an die Touristeninformation, denn dort sind auch einschlägige Gastronomieführer zu bekommen, die zwar nicht alle, aber schon eine große Auswahl an Restaurants präsentieren und einen Einblick in das Gebotene geben.

Maspalomas – El Senador
Das Restaurant El Senador erfreut sich in Maspalomas sehr großer Beliebtheit. Das liegt an der Tatsache, dass ein Besuch hier wirklich Erlebnischarakter hat. Das Restaurant geht über das Essen an sich hinaus und bietet seinen Gästen auch Unterhaltung in Form von Livemusik und einer Cocktailbar. Da es direkt am Meer liegt, stellt es sogar Liegestühle für die Kundschaft bereit, so dass man sich hier bei ausgezeichneter Küche einen schönen Tag machen kann.

Beim Essen sollten hier auf jeden Fall der Fisch und die Meeresfrüchte probiert werden, wobei aber auch genügend andere Auswahl geboten wird. Dabei halten sich die Preise sowohl bei den Getränken als auch bei den Gerichten in einem gemäßigten Rahmen, der hier auch einen längeren Aufenthalt möglich macht.

Unser Fazit: auf jeden Fall einen Besuch wert.

Barranco de Guayadeque - Tagoror
Dieses Restaurant ist auf jeden Fall ein Highlight in der Gastronomie auf Gran Canaria, denn es liegt direkt am Ende der Schlucht von Guayadeque. Seine Besonderheit ist die Lage, denn es handelt sich um ein echtes Höhlenrestaurant, das sich über viele einzelne Höhlen hin zieht und mit seinen Holz- und Steintischen ein unerreichbares Flair mit sich bringt. Es ist ein sehr großes Restaurant, allerdings ohne große Wartezeiten, denn an Angestellten mangelt es hier nicht. Allerdings empfehlen wir allen, die schnell eine Gänsehaut bekommen, sich einen leichten Pulli oder ähnliches mitzunehmen, da die Wände die warmen Temperaturen außerhalb natürlich nicht sehr gut nach innen lassen.

Das Essen präsentiert eine große Auswahl an kanarischen Gerichten und kann neben der Tatsache, dass die Küche sehr gut ist, auch noch mit wirklich sehr angenehmen Preisen punkten.

Das ein solches Restaurant natürlich ganze Scharen von Besuchern anlockt, die jeden Tag mit Hilfe von Bussen herangebracht werden, ist klar. Trotzdem macht das Restaurant einen sehr gepflegten Eindruck (auch bei den sanitären Anlagen) und sollte bei Gelegenheit auf jeden Fall besucht werden.

Playa del Inglés – Hardrock Café
Hier gibt es zwar nicht unbedingt die typisch kanarische Kost auf dem Teller, aber dafür findet man hier das zweite größte seiner Art in Europa. Wie alle Hardrock Cafés ist die Dekoration sehr stimmig und macht dem Namen alle Ehre. Die Preise bewegen sich beim Essen in einem, je nach Gericht, akzeptablen bis guten Niveau, allerdings wird bei den Getränkepreisen kräftig zugelangt, so dass man die Getränkepreise im Auge behalten sollte.

San Agustín – Bamira
Das Restaurant Bamira liegt mitten in einer Ferienanlage und bietet Platz für etwa 40 Personen, so dass es von Vorteil, hier einen Tisch zu reservieren. Das Ambiente stimmt auf jeden Fall, denn hier wurde die Einrichtung mit viel Liebe zum Detail zusammengestellt, wobei das Bild durch Kerzenschein und Lichterketten abgerundet wird. Die Lage des Restaurants an sich tut ihr übriges, denn es liegt direkt am Meer, so dass derjenige, der einen Tisch direkt am Geländer bekommt, die Wellen etwa 200 Meter unter sich auf die Insel treffen sieht. Um es zu erreichen muss der Strandpromenade bis zum Ende gefolgt werden. Das Restaurant befindet sich oben auf der Anhöhe.

Die Speisekarte ist reichhaltig und bietet für alle Gänge genügend Auswahl. Die Preise bewegen sich für ein Restaurant im gehobenen Ambiente in einem wirklich akzeptablen Rahmen und sind nicht überteuert. Der Service ist wirklich gut und die Portionen nicht zu knapp bemessen.

Alles in allem ein empfehlenswertes Restaurant, das nichts mit den Touristenabsteigen an den Promenaden gemeinsam hat und der ideale Anlaufpunkt für einen romantischen Abend zu zweit ist.

Infos für Weinliebhaber
Die Anbaugebiete für Wein konzentrieren sich zum größten Teil auf die Gebiete rund um die Inselhauptstadt Las Palmas, also im Nordosten der Insel. Der Grund dafür ist der Nordostpassat, denn er sorgt dafür, dass sich an dieser Seite der Insel Wolken an den Seiten des Zentralmassivs bilden und dadurch der Niederschlag hier am größten ist. Insgesamt wird auf Gran Canaria eine Fläche von etwa 500 Hektar für den Weinanbau genutzt, wobei der wohl bekannteste Wein der „Tinto del Monte“. Die Rebsorte, aus der er hergestellt wird ist rot und trägt den Namen Negro Comun, der er seine dunkle Farbe zu verdanken hat.

Der Wein wird hier in 61 Bodegas produziert, wobei die Anbaufläche 224 Hektar beträgt. Im Jahr liegt die Ertragsmenge bei etwa 100 000 Litern und trägt die Bezeichnung DO Gran Canaria.

Die Rebsorten:

Rot: Listán Negro, Negro Comun, Negramoll, Malvasia Rosada, Moscatel Negra und Tintilla.

Weiß: Burrablanca, Vijariego, Malvasia, Pedro Ximénez, Moscatel, Torrontés, Marmajuelo, Güal, Breval, Albillo und Listán Blanco

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