Haría - Eine der sieben Gemeinden von Lanzarote im Tal der Palmen

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Haría war im 19. Jahrhundert eine Zeit lang Sitz der verfassungsgebenden Versammlung. Aus dieser Zeit stammen die klassizistischen Gebäude an der Plaza de la Constitución, die einen besonderen Reiz haben.

In der Nähe von diesem Platz befindet sich das Handwerkszentrum Taller Municipal de Artesania. Nach alter Tradition werden dort noch Körbe und Umhänge hergestellt und Stickereien ausgeführt. Jeden Samstag  findet von 10:00 bis 14:30 Uhr ein Kunsthandwerksmarkt statt. Dort können auch Lebensmittel und andere Gegenstände erworben werden.

Haría ist eine von sieben Gemeinden auf Lanzarote.  Zu dieser Gemeinde gehören die Ortschaften Arrieta, Máguez, Charco del Palo, Mala, Guinate, Punta Mujeres, Orzola, Ye und Tabayesco.

Im Tal der 1000 Palmen liegt die wunderschöne gleichnamige Hauptortschaft dieser Gemeinde. Der Sage nach wuchs immer eine neue Palme, wenn in Haría ein Mädchen geboren wurde. Bei einem der schlimmsten Überfälle von Piraten im Jahre 1586 wurden fast alle Palmen niedergebrannt. Dies ist heute nicht mehr zu sehen. Das Tal ist eine grüne üppige Oase der Ruhe in der oft eher kargen Landschaft Lanzarotes.

In Haria stauen sich die Passatwolken, da der Ort am Fuß des Famaramassiv liegt, welches mit seinen 600 Metern Höhe die höchste Inselerhebung ist.  Deshalb ist der Niederschlag dort höher als in anderen Regionen Lanzarotes. Das erklärt, warum Haría einer der fruchtbarsten Orte von Lanzarote ist. Es blühen nicht nur viele Blumen, es wird auch eine Vielzahl an Getreide, Knoblauch und Kartoffeln angebaut.

Der Dorfplatz von Haría heißt Plaza León y Castillo und ist umgeben von herrlichen Lorbeer- und Eukalyptusbäumen. Er bildet den Mittelpunkt der Stadt. Die Kirche Iglesia de Nuestra Señora de la Encarnación befindet sich dort. Sie wurde nach heftigen Sturmschäden 1956 zu einer modernen Pfarrkirche aufgebaut. An der Kirche werden zu Pfingsten die bunten Salzteppiche per Hand gestaltet.

Bei einem Spaziergang durch die Gassen und Straßen kann man die zahlreichen herrschaftlichen Bauten des verträumten Ortes bewundern. Diese Häuser sind mit kunstvollen Fassaden und Balkonen aus Holz aufwendig verziert.

Oberhalb der Ortschaft befindet sich der Aussichtspunkt Mirador de Haría, der einen traumhaften Blick über das grüne Tal bietet. Drachenflieger sieht man hier oft und in einem kleinen Lokal am Parkplatz kann man sich erfrischen.

Das Grab des Künstlers César Manrique, welcher 1992 bei einem Autounfall ums Leben kam, befindet sich ebenfalls in Haría. Es ist eher schlicht und befindet sich auf der linken Seite der kleinen Kapelle auf dem Friedhof. Manrique selbst zog 1988 hier in ein selbst restauriertes Bauernhaus, um dort sein Leben zu verbringen.

 

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