Die Landwirtschaft von Gran Canarias

Die Landwirtschaft Gran Canarias, ist recht vielseitig, da die Insel über sehr viele verschiedene Klimazonen verfügt und sich die Landwirtschaft diesen Bedingungen anpassen musste. In der Vergangenheit wurde im allgemeinen sehr viel Zuckerrohr angebaut, was jedoch nicht lange Bestand hat, da die Bedingungen in den meisten Teilen der Insel nicht sehr gut geeignet für den Anbau sind und die Produktionskosten zu hoch waren. Einzig in der Gegend rund um Arucas wird der Anbau nach wie vor betrieben, da hier eines der bekanntesten Exportgüter der Insel hergestellt wird: der Rum der Firma Arehucas. Sie stellt aber nicht nur Rum her. Ebenso werden hier Liköre, wie zum Beispiel Bananenlikör und Rum-Mix-Getränke fabriziert.

In der Gegend rund um Las Palmas ist der Weinanbau zu Hause, der hier im Nordosten der Insel die besten Bedingungen für gutes Wachstum findet und sehr schmackhaft ist. In erster Linie werden rote und weiße Sorten produziert. Rosé tritt nur vereinzelt auf.

Eines der fruchtbarsten Gebiete der Insel ist der Landstrich um Agaete. Hier wird von der Orange bis zur Kokosnuss eigentlich alles angebaut und in Richtung Nordeuropa verschifft. In der Wirtschaft spielen die hier produzierten Feldfrüchte allerdings nicht die Hauptrolle, dafür fehlt es doch an geeignetem Land, so dass die Mengen nicht allzu groß sind.

Eines der wichtigsten Exportprodukte von Gran Canaria, ist nach wie vor die kanarische Banane. Sie ist kleiner als die südamerikanische Verwandtschaft, hat aber einen viel intensiveren Geschmack. Da ihre Produktion aber auch teuer ist, als die des großen Verwandten, ist sie eher in Delikatessengeschäften und vornehmeren Restaurants überall auf dem Planeten zu Hause.

Ein weiterer Exportschlager sind die kanarischen Tomaten. Sie sind wesentlich geschmacksintensiver und haben mehr Fruchtfleisch, als man es in Deutschland von den holländischen „Gen-Flummis“ gewohnt ist. Sie finden auch hier auf den Inseln eine sehr große Nachfrage und können auch schon gegessen werden, wenn sie stellenweise noch grün sind. Das tut ihrem Geschmack keinen Abbruch. Die Wertschätzung dieser Vitaminbombe geht sogar soweit, dass man auch ihrer Tradition zu ehren inzwischen ein Tomatenmuseum auf die Beine gestellt hat, welches sich in Vecindario befindet und in dem man alles Wissenswerte über die Frucht erfährt.

Ganz wichtig auf den kanarischen Feldern und der kanarischen Speisekarte sind die Kartoffeln. Sie sind aus der Küche nicht weg zu denken und werden in wirklich großen Mengen angebaut, wobei der Großteil der Ernte die Insel nicht verlässt, sondern für den Eigenbedarf angebaut wird.

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