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Zu Weihnachten kommt der Calima zurück auf die Kanarischen Inseln

Pünktlich zu Heiligabend werden die Inseln der östlichen Provinz Gran Canaria, aber auch Teneriffa, erneut vom Saharasand bedeckt. Am Dienstagnachmittag verkündete die Regierung die Vorstufe einer Wetterwarnung wegen des Calima. Es hatte erst vor kurzem für jede Menge Staub und schlechte Sicht gesorgt. Nicht nur am Heiligabend, sondern auch am Weihnachtstag muss man auf Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote und Teneriffa mit dem Sand aus der Sahara rechnen. Komplett verschont vom Weihnachtscalima bleiben nach Angaben des Wetterdienstes lediglich die Inseln am westlichen Rand des Archipels. Auf La Palma und El Hierro müssen die Bewohner wohl nicht ihre Zeit damit verbringen, den Tannenbaum unablässig abzustauben.

Gran Canaria hat schon den ersten Sand abbekommen

Bereits gestern hatten die Menschen in einigen Gebieten Gran Canarias einen Vorgeschmack auf das Wetter der nächsten Tage bekommen. Neben der stark verminderten Sicht war auch ein leichter Anstieg der Temperaturen zu beobachten. Rekordwerte wie bei einem Calima zur Sommerzeit sind im Dezember jedoch nicht zu erwarten. Bis ins neue Jahr wird die bestehende Wetterlage voraussichtlich noch anhalten. Die Wetterexperten rechnen allerdings damit, dass die Belastungen am Heiligabend und am Weihnachtstag am Höchsten sein werden. Danach sollen die Staubpartikel in der Luft  merklich zurückgehen und auch die Sicht wieder besser werden.

Wir wünschen unseren Lesern trotz dieser Behinderungen ein frohes Weihnachtsfest und das Papa Noel mit seinem Rentierschlitten trotzdem eine Landeerlaubnis auf den Kanaren erhält, damit die Geschenke pünktlich ausgeliefert werden können. Sollte es wider Erwarten nicht klappen, besteht kein Grund zur Sorge, denn im Januar gibt es ja auch noch die Reyes Magos, die in Spanien traditionell für das Beschenken der Kinder zuständig sind.

(Quelle: bsc.es)