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Unglücksmaschine von Germanwings flog kurz zuvor von Gran Canaria nach Düsseldorf

Auch auf den Kanarischen Inseln ist der Absturz des Germanwings-Airbus A 320 heute das bestimmende Thema. Andere Meldungen, die es an normalen Tagen auf die Titelseiten der Gazetten geschafft hätten, finden derzeit verständlicherweise nur wenig Beachtung. Zu groß ist die Trauer in Spanien, dass dort nach Deutschland die meisten Todesopfer zu beklagen hat. 45 Passagiere mit spanischen Namen waren an Bord der Maschine, die auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf über den französischen Alpen abgestürzt ist.

Unglücksgrund noch ungeklärt

Auf der Suche nach Antworten zu den noch zahlreichen ungeklärten Fragen des Unglücks, gelangen immer mehr Fakten an den Tag, die allerdings nur wenig zur Aufklärung beitragen können. Dazu gehört auch die Meldung, dass der betroffene Airbus A 320-200 mit der Kennung D-AIPX nach Informationen von Flightradar24 und Planetfinder am vergangen Samstag noch auf einem Flug von Gran Canaria nach Düsseldorf eingesetzt worden war. Bei dieser Reise, die um 10.43 Uhr in Gando gestartet war, hatte es jedoch keinerlei Probleme gegeben. Die Fluggäste und die Besatzung waren um 16.17 Uhr sicher am Flughafen in Düsseldorf gelandet. Nach diesem Flug war der Unglücks-Airbus noch auf weiteren Strecken im Einsatz.

So brachte er in den folgenden Tagen Passagiere von Düsseldorf nach Palma de Mallorca, London und Berlin. Am Montag pendelte der Flieger zwischen der spanischen Kapitale Madrid und der nordrhein-westfälischen Hauptstadt Düsseldorf. All diese Flüge verliefen ohne nennenswerte Probleme und Auffälligkeiten. Auch wenn Flugzeuge die sichersten aller Verkehrsmittel sind, hilft es den Hinterbliebenen natürlich nicht über ihre große Trauer hinweg hilft.

(Foto von Dirk Vorderstraße/Flickr.com Lizenz: BY)