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Transportunternehmer vergisst Touristen an einem einsamen Strand auf Gran Canaria

Unerwarteter Abschluss eines schönen Ausflugs
Den Abschluss ihres Ausfluges an einen der schönsten Strände Gran Canarias hatte sich eine Touristengruppe wahrscheinlich etwas anders vorgestellt. Der Strand von Güigüí ist nicht nur besonders schön und ruhig, sondern auch extrem abgelegen und schlecht zu erreichen. Dieser Umstand sorgte nun dafür, dass eine Gruppe von 30 Ausflüglern an dem Strand festsaß und sie Helfern des Roten Kreuzes aus ihrer misslichen Lage befreien mussten.

Nach einem schönen Tag am Strand, hätte man die Gruppe eigentlich mit einem Boot wieder abholen sollen. Doch bis zum Abend tauchte der Unternehmer mit dem sie den Transfer vereinbart haben einfach nicht auf. Da die Gruppe nicht auf eine Nacht unter freiem Himmel eingestellt und der Fährmann auch weiterhin nicht zu erreichen war, entschlossen die Teilnehmer des Ausfluges, die einen Notruf abzusetzen. Wenig später machten sich die Rettungskräfte des Roten Kreuzes auf den Weg, die gestrandeten Ausflügler wieder in die Zivilisation zurückzuholen.

Weil man die felsige Küste mit größeren Schiffen nicht angesteuern kann ist es nötig gewesen, drei kleinere Boote einzusetzen. Auf diese Art und Weise aus ihrer Verbannung befreit, wurden die Expeditionsteilnehmer an die Besatzung eines Seenotrettungskreuzers übergeben, auf dem sie sicher in den Hafen von Puerto Rico gebracht wurden. So kehrten sie gegen Mitternacht mit vielen Stunden Verspätung an den Ausganspunkt ihrer abenteuerlichen Tour zurück. Dort erwartete sie dann auch ein verantwortlicher Mitarbeiter des Unternehmens, das für die Aussetzung der Gruppe verantwortlich war. Da er keine plausible Erklärung für sein Verhalten abgeben konnte, wurde eine Anzeige bei der Guardia Civil aufgegeben.

(Beispielsfoto von Flickr CC Image via Sven von Scheidemann)