Reiseblog und News von privateHOLIDAY

Schlepper vor Gran Canaria gesunken – Besatzung gerettet

Die vierköpfige Besatzung eines Schleppers der Firma Boluda hat man gestern vor der Küste von Telde auf Gran Canaria von einem Hubschrauber der Seenotrettung nach dem Untergang ihres Schiffes aus ihrer misslichen Lage befreit.

Der 19 Meter lange Schlepper Arico war auf dem Weg von Arinaga zurück in den Hafen von Las Palmas. Als auf der Höhe von Telde ein massiver Wassereinbruch auf dem Schiff bemerkt war, den sie nicht mehr stoppen konnten. In der Folge fiel zunächst das Steuerruder aus, was dazu führte, dass der Schlepper manövrierunfähig wurde. Etwas später versagte die Stromversorgung und kurz darauf stellte auch der Motor seine Arbeit ein. In diesem Moment wurde den Männern klar, dass die Situation nicht mehr zu kontrollieren war. Gegen etwa 3.00 Uhr in der Nacht informierten sie die Küstenwache von ihren Problemen. Sie bereiteten die Evakuierung des Schiffes vor. Schon eine halbe Stunde später setzten sie einen Notruf ab, mit dem sie den Untergang des Schleppers anzeigten. Zwischenzeitlich hatten sich die Männer auf eine Rettungsinsel begeben mit der sie nun vor der Küste von Telde im Meer trieben.

Unverzüglich hat man mit der Suche nach der Besatzung der Arico begonnen. Zum Einsatz kamen dabei die beiden Rettungskreuzer Salvamar Nunky und Luz de Mar. Gefunden hat man die Männer jedoch schon kurze Zeit später von der Mannschaft eines ebenfalls eingesetzten Rettungshubschraubers. Etwa eine halbe Seemeile von Playa del Hombre entfernt konnte die Crew des Schleppers aus dem Meer gefischt und in eine Klinik nach Las Palmas geflogen werden, die sie jedoch schon bald wieder verlassen konnte.

(Foto von Lisa Risager/flickr.com Lizenz: BY-SA)