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Regierung der Kanaren will mindestens 651 Flüchtlinge aufnehmen

Kanaren nehmen über 600 Flüchtlinge auf
Die Regierung der Autonomen Region der Kanaren hat angeboten, mindestens 651 Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten in Syrien aufzunehmen. Die zunehmende Zahl von Menschen, die aus dem Bürgerkriegsland nach Europa kommen, wollen zwar in der Mehrheit nicht nach Spanien sondern meist nach Deutschland oder Schweden, trotzdem muss mam einige von ihnen auch auf andere Länder verteilen. Besonders dann, wenn sich die Regierungschefs in der EU doch noch auf die umstrittene Quotenregelung einigen können. In diesem Zusammenhang sind die Kanarischen Inseln bereit, ihren Beitrag zu leisten. Der Zentralregierung in Madrid wurde jetzt mitgeteilt, das Gran Canaria 201 und Teneriffa 212 Menschen aufnehmen könnte. La Palma bietet derzeit 174 Plätze an, La Gomera 64. Diese Zahl von insgesamt 651 wird sich in den kommenden Tagen allerdings noch erhöhen, da Lanzarote, Fuerteventura und El Hierro ihre Aufnahmekapazitäten noch nicht abschließend festgelegt haben.

Auf Gran Canaria sollen die Flüchtlinge in erster Linie in San Antonio und Ayagaures untergebracht werden. Aber auch in Tunte, Guía und Mogán könnten sie vorübergehend ein neues Zuhause finden. Auf Teneriffa sind Unterkünfte unter anderen in Guía de Isora und Orotawa vorgesehen. Wie auf den anderen Inseln stehen auch auf La Palma die meisten Plätze in Kasernen des spanischen Militärs zur Verfügung. Zusätzlich sollen aber auch Wohnungen angemietet werden. Auf La Palma sind diese in Garafía.

Mit den noch zu erwartenden Plätzen auf Fuerteventura, Lanzarote und El Hierro wären allein die Kanarischen Inseln bereit, mehr Flüchtlinge aufzunehmen als so manches EU-Land im Osten Europas.