Playa de Benijo – der traumhafte Strand am Fuße des Anaga-Gebirges

Der Playa de Benijo ist der perfekte Strand für Reisende, welche die Natur in ihrer reinsten und ursprünglichsten Form erleben wollen. Die einzigartige Landschaft, welche zum Naturschutzpark des Anaga Gebirges gehört, lädt mit einem überragenden Blick auf die Roques de Anaga in der Abenddämmerung zum Beobachten des wunderschönen Sonnenuntergangs ein. Im Juli 2018 veröffentlichte „National Geographic“ sogar ein Strände-Ranking der 23 besten Strände Europas. Benijo landete dabei auf Platz 15 und wurde als „fotogenster Strand der Kanaren“ beschrieben „an dem spektakuläre Sonnenuntergänge erlebt werden können“. Bei einem Besuch vor Ort am Playa de Benijo lässt sich die einzigartig mystische Landschaft des Anaga Gebirges bewundern.

Benijo ist eine abseits gelegene schwarze Vulkansandbucht in der Nähe des ältesten Bergdorfes der Insel Taganana im Nordosten von Teneriffa. Der Strand ist der perfekte Abschluss einer Landstraße, die quer durch Anaga und seine Lorbeerwälder führt. Wem der Strand von Benijo zu abgelegen sein sollte, wird an den vorigen Stränden Playa del Roque de las Bodegas und dem Playa Almáciga sein Glück finden.

Besuch im Bergdorf Taganana

Das kleine Bergdorf Taganana im westlichen Teil des Anaga Gebirges ist eines der ältesten besiedelten Gebiete der Insel. Die Spanier haben sich hier zu Beginn der Eroberung der Insel Teneriffa niedergelassen und bereits sehr früh Handelswege durch das abgelegene Anaga Gebirge errichtet. Noch heute kann bei einem Rundgang durch das kleine Dorf, die Geschichte der Besiedlung Tagananas anhand von Infotafeln nachvollzogen werden. Ein kleiner Spaziergang durch das Bergdorf hinauf zum Friedhof lohnt sich trotz der kleinen Steigung, denn von oben hat man einen traumhaften Ausblick über das Dorf hinunter zum Meer. Kleine Bars und Restaurants direkt am Dorfplatz laden Besucher zu einer kurzen Pause in Taganana ein. Des Weiteren überzeugt das Bergdorf mit seiner einzigartigen abgelegenen Lage und der wunderschönen grünen Landschaft. Der kurvige und steile Anfahrtsweg von Santa Cruz über San Andrés sollte nicht unterschätzt werden, jedoch zahlt sich der mühsame Weg aufgrund des Ausblicks trotzdem aus. Im Bergdorf angekommen sollte man gleich an der Ortseinfahrt parken, denn im Dorf selbst stehen nur wenige Parkplätze in den verwinkelten Gassen zur Verfügung. Taganana bildet auch den Ausgangspunkt zahlreicher Wanderrouten durch das Anaga, wie zum Beispiel die Route ausgehend vom Bergdorf Taganana hinauf nach El Bailadero.

Der wohl entlegenste Strand Teneriffas – der Playa Benijo

Auch wenn einige Badegäste vor Ort sind, vermittelt der Strand Benijo das Gefühl von Ausgewogenheit und Einsamkeit. Auch in Zeiten des Massentourismus ist und bleibt er ein Geheimtipp aufgrund seines erschwerten Zugangs. Der schwarze Sandstrand wirkt bei Ebbe noch viel mächtiger als sonst. Die Besonderheit ist der imposante schwarze Vulkanfels, der inmitten des Strandes aus dem Wasser ragt. Um die besondere Gestalt des Felsen ragen zahlreiche Mythen und Sagen. Der feine Sandstrand eignet sich perfekt zum Baden an heißen Tagen. Leider zeigt sich dieser schwarze Sand bei Flut nur wenig und der ungemütliche Steinstrand widerspiegelt den rauen Atlantik. Der Strand befindet sich nur unweit des kleinen Dorfes Almáciga und dem gleichnamigen Strand. Oben an der Steilküste des Benijo Strandes befindet sich das kleine Restaurant „El Mirador“, übersetzt „der Aussichtspunkt“. Auf der Terrasse hat man einen traumhaften Ausblick über den gesamten Playa de Benijo und kann nebenbei einen Wein trinken oder eine Paella genießen. Ebenfalls sind die Preise im Restaurant für diesen tollen Ausblick gerechtfertigt. Auf der Speisekarte stehen neben Salaten auch typisch kanarische Gerichte, wie die papas arrugadas con dos mojos – die kanarischen Salzkartoffeln mit zwei verschiedenen Soßen.

Zugang zum Strand und die Suche nach geeigneten Parkplätzen

An sich gibt es vor Ort nur drei Stellplätze für Mietautos. Alle anderen Parkplätze wurden mit der Zeit privatisiert. Die meisten Parkplätze vor Ort gehören zu Restaurants und stehen für Strandbesucher nicht zur Verfügung. Diese Parkplätze vor den Restaurants verbinden den Strandbesuch mit einer Konsumationspflicht. Das heißt nur wer im Restaurant etwas konsumiert, kann den kostenlosen Parkplatz am Playa Benijo benutzen. Also planen Sie am besten gleich eine Mahlzeit in Ihren Besuch ein, um dieses Problem zu umgehen. Vom Parkplatz des Restaurants „El Mirador“ kommt man sehr einfach über eine neu gebaute Treppe nach unten an den Strand. Die Treppe war ein Projekt der Inselverwaltung zur Instandsetzung und Verbesserung des Zugangs von Benijo. Mittels eines Budgets von über 260.000 Euro wurde der bestehende Fußgängerweg zum Strand neu Instand gesetzt und teils auch behindertengerecht mit Rampen verseht. Durch die starke Hangneigung konnte das letzte Stück Weg leider nicht rollstuhlgerecht gestaltet werden. Die gesamte Treppe wurde durch Holzelemente abgesichert und mit Stufen aus Naturstein erneuert, um den Abhang zu stützen. Vor Ort sind Bänke, Mülleimer und sogar ein Wasserhahn, um sich die Füße nach dem Strandbesuch zu säubern, vorhanden.

Das perfekte Fotomotiv

Die Treppe eignet sich als perfektes Fotomotiv, da sie auf jeder Ebene eine herrliche Aussicht über den Strand gibt. Unten angekommen gelangt man über einige Steine und Felsen zum feinsandigen hinteren Teil des Strandes. Doch Vorsicht ist geboten: Die Strömung ist stark und die Wellen können hoch werden, weshalb der Strand für Kinder eher ungeeignet ist. Wenn die Flut näher rückt, kann der Rückweg zudem erschwert werden. Das Meer sollte bei einem Strandbesuch am Playa Benijo stets im Auge behalten werden. Trotzdem ist der Besuch am Playa Benijo für alle Strandliebhaber ein absoluter Pflichtpunkt auf der Ferieninsel Teneriffa.

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