Neue Touristeninformation in Puntagorda eröffnet

In der Gemeinde Puntagorda, im Nordwesten von La Palma, wurde in dieser Woche ein neues Informationsbüro für Touristen feierlich eröffnet. Unter Beteiligung von Bürgermeister Vincente Rodriguez, wurde das neue Büro in der Straße Pino de la Virgen seiner Bestimmung übergeben.

Besucher und Residenten der Insel erhalten hier wertvolle Informationen zu den Wanderwegen der Region. Aber auch zu Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten und anderen Attraktionen rund um Puntagorda. Wer nach typischen Produkten der Region wie Mojos, Weine, Honig, Käse oder leckerem Mandelgebäck sucht, wird in dem Informationsbüro ebenso mit den passenden Hinweisen versorgt wie diejenigen, die nach einer adäquaten Unterkunft im Nordwesten der Insel Ausschau halten.

Bislang sind diese Infos jedoch erst einmal nur in spanischer und englischer Sprache erhältlich. Bei entsprechender Nachfrage werden sie in Zukunft aber auch in Deutsch zu bekommen sein. Beschränkt sind auch die Öffnungszeiten der Touristeninformation. Von Sonntag bis Mittwoch werden Informationssuchende auf verschlossene Türen stoßen. Am Donnerstag steht dann ein Mitarbeiter zwischen 11 und 16 Uhr für alle Fragen zur Verfügung. Am Freitag und Samstag wird schon eine Stunde früher, um 10 Uhr geöffnet sein. Finanziert wird das Projekt u.a. mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfond und vom Servicio Canario de Empleo.

Enge Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden

Eng zusammenarbeiten will man in Puntagorda mit den Kollegen aus den Touristenbüros in den Nachbarorten Garafía und Tijarafe, um so die gesamte Region bekannter zu machen. Gemeinsam mit der Inselregierung und den Vertretern der Wirtschaft aus dem Nordwesten sollen neue Strategien entwickelt werden, um attraktive Alternativen zu den bekannteren Ferienzentren im Süden und Osten La Palmas zu schaffen. Begonnen werden soll mit der Wiedereröffnung von bereits bestehenden touristischen Einrichtungen der Region, die aus unterschiedlichen Gründen seit einiger Zeit geschlossen sind. Erst nach deren Reaktivierung sollen neue Projekte in Angriff genommen werden.

(Foto: Tenisca „Alexis Martín“ / flickr.com, Lizenz: CC-BY)