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Luiz Hernando läuft neuen Rekord bei Transvulcania auf La Palma

Die Transvulcania- Kein normaler Marathon
Mehr als 1.800 Teilnehmer aus 50 Ländern begaben sich gestern auf La Palma an den Start zum 7. Transvulcania Ultramarathon. Mit einer Länge von 73,3 Kilometern stellt diese sportliche Herausforderung jeden gewöhnlichen Marathon deutlich in den Schatten.

Zumal auf der Strecke auch noch beträchtliche Höhenunterschiede zu überwinden sind.

Gestartet wurde am Faro von Fuencaliente. Von hier aus ging es zunächst auf die Gipfel der Insel, danach zum Hafen von Tazacorte. Bevor in Los Llanos der Lauf sein Ende fand. Als Erster ging nicht ganz unerwartet Luis Hernando mit einer Zeit durchs Ziel, die einen neuen Rekord markiert. Nur 6 Stunden, 52 Minuten und 39 Sekunden brauchte Hernando, der sich auch im vergangenen Jahr den obersten Platz auf dem Siegertreppchen sichern konnte, um diese anstrengende Prüfung zu absolvieren. Wie überlegen er diesen Sieg einfuhr zeigt sich besonders deutlich im Abstand zum Zweitplatzierten der Transvulcania 2015. Fast eine halbe Stunde später, in einer Zeit von 7 Stunden, 21 Minuten und 28 Sekunden traf Dani García aus Málaga im Ziel ein. Dritter wurde der erst 22 Jahre alte Australier Blake Hose.

Als schnellste Frau war Emilie Forsberg unterwegs. Sie war mit 8 Stunden, 32 Minuten und 59 Sekunden nicht nur die schnellste weibliche Teilnehmerin des Feldes, sondern auch die einzige, die diesen Ultramarathon in weniger als 9 Stunden absolvierte.

Wem diese extreme sportliche Herausforderung dann doch zu anstrengend war, der konnte sich auf einem 44 Kilometer langen Marathon- oder bei einem 24 Kilometer Halbmarathon versuchen. Die klassische Distanz konnten Danilson Silva Pereira und Arantxa Ramírez für sich entscheiden, während Dailos Garcia den Halbmarathon gewann.