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Las Palmas de Gran Canaria erklärt sich zur „Tierra de Solidaridad“

Der Stadtrat von Las Palmas hat am vergangenen Freitag einstimmig beschlossen, die Hauptstadt Gran Canarias zur „Tierra de Solidaridad“ zu erklären. Von allen Fraktionen, der an der Stadtregierung beteiligten Parteien, wurde ein entsprechendes Dokument unterzeichnet. In der Erklärung wird die Frage der Solidarität mit den weltweit etwa 60 Millionen Menschen, die sich auf der Flucht vor Krieg, Vertreibung und Hunger befinden, als vorrangig für eine weltoffene und pluralistische Stadt wie Las Palmas bezeichnet. Das Recht auf Asyl und die Achtung der Menschenrechte sind nicht verhandelbar und gehören zu den Grundfesten einer humanitären Gesellschaft. Mit dieser Erklärung reiht sich Las Palmas ein in eine Reihe von anderen Großstädten Spaniens, die dieses Manifest ebenfalls unterzeichnet haben.

Da mit der Unterschrift unter ein solches Papier allein aber noch nicht viel gewonnen ist und Taten folgen müssen, wird die Stadt nun ein Netzwerk von Helfern aufbauen und eng mit den sozialen Organisationen zusammenarbeiten. Schon heute sorgen auch auf Gran Canaria zahlreiche freiwillige Helfer dafür, dass Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, auf der Insel willkommen geheißen werden. Ausgegangen ist die Initiative von der Comisión Española de Ayuda al Refugiado (CEAR) in Las Palmas, die sich mit ihrem Anliegen an den Bürgermeister der Inselhauptstadt Augusto Hidalgo und den Stadtrat für soziale Fragen, Jacinto Ortega, gewendet hat. Wer mehr über die Arbeit von CEAR erfahren möchte, der findet auf der Webseite crear.es nähere Informationen in spanischer Sprache. Auf Gran Canaria ist die Organisation mit gleich zwei Büros vertreten. In Las Palmas in der C/ Luis Antunez 32 1º, Tel 928 2972 71 und in Vecindario in der C/ Agáldar 79, Tel. 928 7578 28.

(Foto Las Palmas Playa de Canteras von Vin Crosbie/flickr.com Lizenz:BY-ND)