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Landwirte auf den Kanaren beklagen große Schäden nach Sturmböen

Die heftigen Sturmböen, die über die Kanaren gezogen sind, haben nicht nur zur Absage von Veranstaltungen geführt. Auch in der Landwirtschaft haben sie größere Schäden verursacht. Neben einer umgestürzten Bühne bei einer Karnevalsveranstaltung und Beschädigungen an Gebäuden auf Teneriffa, beklagen nun auch zahlreiche Bauern auf der größten Kanareninsel bedeutende Verluste auf ihren Feldern. Besonders betroffen sind Bananenpflanzungen, Kartoffelfelder sowie Avocado-Kulturen. Einige der Landwirte verfügen über entsprechende Versicherungen gegen derartige Ereignisse, sodass der finanzielle Schaden teilweise ausgeglichen wird. Allerdings können sich nicht alle Bauern die nicht unerheblichen Prämien für diese Art der Absicherung gegen Naturgewalten leisten.

Schwere wirtschaftliche Schäden

Neben Teneriffa hat der Sturm auch auf La Palma und El Hierro gewütet. Am härtesten getroffen hat es die Bauern von La Palma. In einigen Teilen der Insel wurden 70% der Avocado-Ernte und die Hälfte der Bananen durch den Sturm vernichtet. Nach dem für kanarische Verhältnisse recht kühlen Winter und vorausgegangenen Stürmen im Januar und Februar dieses Jahres waren die bis zu 129 km/h starken Böen vom Sonntag ein weiterer Schlag für die kanarische Landwirtschaft. Die auf Grund der schlechten Wetterbedingungen ohnehin geringen Erwartungen an die diesjährige Ernte müssen durch den erneuten Sturm noch einmal deutlich nach unten korrigiert werden. Für die Verbraucher bedeutet dies, dass sie in nächster Zeit wohl mit steigenden Preisen rechnen müssen.

(Foto von txmx 2/flickr.com Lizenz:BY-NC-ND)