Instabile Wetterlage auf den Kanarischen Inseln hält noch bis zum Wochenende an

Während auf La Palma gestern weitaus weniger Regen gefallen ist, als von den Meteorologen vorhergesagt, traf es Teneriffa und Gran Canaria wie erwartet etwas heftiger. Auf der größten Insel der Kanaren, Teneriffa, litt besonders der Norden unter den ergiebigen Regenfällen und Stürmen. Am stärksten betroffen waren die Gemeinden Icod de Los Vinos, Los Realejos, Puerto de la Cruz, La Matanza und El Rosario. Hier kam es vereinzelt zu Überschwemmungen und Straßensperrungen.

Auf dem Teide musste bei Windgeschwindigkeiten von 100 km/h der Betrieb der Seilbahn auf den Gipfel eingestellt werden.

San Bartolomé und Mogán komplett überschwemmt

Auf Gran Canaria war besonders der Süden der Insel betroffen. In den Touristenhochburgen an der Küste wurden die Straßen zu Kanälen was das Autofahren nicht gerade erleichtert hat. Bereits in den frühen Morgenstunden hatte es so heftig geregnet, dass es in San Bartolomé und Mogán zu zahlreichen Überschwemmungen gekommen war. Obwohl bei den Feuerwehren eine große Zahl an Meldungen eingetroffen ist, sind wirklich ernsthafte Vorkommnisse bislang nicht zu verzeichnen. Auch Menschen sind glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen.

In drei Schulen der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana haben die Schüler am heutigen Donnerstag Schulfrei. Ihre Schulen bleiben heute geschlossen. Aufgrund von Straßensperrungen wird es für einige Bewohner der Insel auch nicht ganz einfach sein, ihren Arbeitsplatz pünktlich zu erreichen. Ein besonderes Bild bot sich den Menschen in Maspalomas. Durch die enormen Wassermassen war die Charca de Maspalomas über ihre Ufer getreten, was dazu führte, das die Lagune zeitweise direkt mit dem Meer verbunden war. Zahlreiche Schaulustige nutzten die Gelegenheit, um einzigartige Fotos zu schießen. Bis zum Wochenende bleibt die Wetterlage weiterhin unbeständig.