Inselregierung vergibt Auftrag zum Bau einer Rennstrecke auf Teneriffa

Nach jahrzehntelangen Diskussion, Vorbereitungen und Rückschlägen ist es nun so weit: Teneriffa bekommt seine Motorsportrennstrecke. Immer wieder hatte es Pläne gegeben, einen Formel 1 Kurs auf der größten Insel der Kanaren zu bauen. Immer wieder waren diese Pläne auch in der Versenkung verschwunden. Doch nun wird das ehrgeizige Vorhaben tatsächlich Realität. Gestern vergab die Regierung an Kiti Trans SLU und Axia SRL den Auftrag, eine Renntrecke in Granadilla zu bauen.

Fertigstellung in 2 Jahren

Im Gebiet von Atogo soll der Komplex entstehen, der von den Gewinnern der öffentlichen Ausschreibung auch betrieben werden wird. Kiti Trans SLU und Axia SRL setzten sich gegen gewichtige internationale Konkurrenz durch. Bekannte Namen aus der Rennsportszene wie etwa Red Bull Racing hatten sich ebenfalls an der Ausschreibung beteiligt. Am Ende war es jedoch das Gesamtkonzept von Kiti Trans und Axia, das die Regierung überzeugte.

Nach dem Bau der Rennstrecke und eines Zubringers hat das Konsortium das Recht die Strecke 35 Jahre lang zu betreiben und die Baukosten in Höhe von etwa 30 Millionen Euro wieder hereinzuholen. Schon in zwei Jahren sollen die ersten Boliden über den neuen Circuito de Tenerife rasen. Das Ziel, auf Teneriffa tatsächlich auch einmal die Stars der Königsklasse des Motorsports zu einem Formel 1-Rennen begrüßen zu können, liegt allerdings noch in weiter Ferne. Doch auch ohne ein solches Großereignis versprechen die Investoren nicht nur einen attraktiven Spielplatz für Rennsportfreunde auf Teneriffa, sondern auch zahlreiche neue Arbeitsplätze.

(Foto von Cord Rodefeld/flick.com Lizenz: BY-SA)

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