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Großbrand auf Gran Canaria erforderte Evakuierung von 200 Senioren

Großbrand verunsichert Bewohner und Angehörige
Wegen eines Großbrandes auf einer Baustelle neben einem Seniorenheim in La Garita auf Gran Canaria mussten gestern 200 Bewohner des Hauses ihre Zimmer zeitweilig verlassen. Erst nach einigen Stunden, als die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle gebracht hatte, konnten die Senioren in ihre Wohnungen zurückkehren.

Gegen 18.00 Uhr an Donnerstagnachmittag kam es zu einem Brand von Baumaterialien. Die dort seit einigen Tagen gelagert waren. Die erhebliche Rauchentwicklung und die Gefahr der weiteren Ausbreitung des Feuers, veranlasste die Brandbekämpfer dazu, eine Seniorenresidenz zu evakuieren. Am späten Abend, als das Feuer unter Kontrolle gebracht worden war, konnten die Bewohner in ihr Heim zurückkehren.

Nachdem bekannt geworden war, dass es in der Nähe der Altenwohnanlage zwischen La Garita und La Mareta brennt, hatten sich zahlreiche Familien besorgt aufgemacht. Um sich vor Ort davon zu überzeugen, dass ihre Angehörigen nicht in Gefahr sind. Zur Beruhigung schickte der Stadtrat für Sicherheitsfragen eine Nachricht an alle betroffenen Familien, in der er erklärte, dass es sich bei der Evakuierung des Hauses um eine reine Vorsichtsmaßnahme handele. Keiner der Bewohner sei verletzt oder in Gefahr. Bei dem Einsatz zog sich lediglich ein Feuerwehrmann beim Zusammenstoß mit einem Feuerlöscher eine leichte Verletzung zu. Weitere Opfer sind nicht zu beklagen.

(Foto aus dem Archiv)