Gran Canaria wirbt um russische Immobilienkäufer

Vom 17. bis 21. Oktober 2013 findet in Moskau die Messe für Immobilien Domexpo statt. Die Vertreter der Handelskammer von Gran Canaria wollen dort gemeinsam mit Unternehmern aus der Branche die Gelegenheit nutzen, um für die Möglichkeit zu werben auf der kanarischen Urlaubsinsel einen Zweitwohnsitz einzurichten.

Eigene Webseite für russische Kunden

Vorgestellt ist während der Messe eine eigens für den osteuropäischen Markt konzipierte Webseite, auf der man die Attraktivität der Insel mit all ihren vielfältigen Facetten präsentiert. In fünf für die Region relevanten Sprachen sind auf dem Portal neben konkreten Immobilien, die zum Kauf stehen auch umfangreiche Informationen über die Kanaren geboten. Die Vorteile, die der Erwerb eines Hauses oder einer Wohnung auf der Insel für Bürger der Russischen Föderation mit sich bringt sind auf der Seite ausführlich erläutert. Außer dem Auftritt im Internet wird es zusätzlich eine gedruckte Version dieser Informationen geben. In einer Zeitschrift, die im Rahmen des Programms Invest & enjoy Gran Canaria herausgegeben wurde, sind alle Infos der Webseite noch zusätzlich in gedruckter Form zu finden.

Potente Käufer suchen Investitionsmöglichkeiten

Die rasant wachsende Mittelschicht aber auch die zunehmende Zahl an Millionären in dem Riesenreich bringt immer mehr potente Kunden hervor, die sich danach sehnen einen Teil des Jahres außerhalb ihres Landes in der Sonne zu verbringen und gleichzeitig ihr Geld anzulegen. Wichtige Argumente für den Kauf einer Immobilie auf den Kanaren sind neben der Sicherheit die sehr gute Infrastruktur im Freizeit- und Sportbereich, aber auch die hervorragende medizinische Versorgung in privaten Kliniken. Selbstverständlich spielt bei einer Entscheidung für Gran Canaria als Zweitwohnsitz auch die Tatsache eine gewichtige Rolle, dass auf den Kanarischen Inseln klimatische Verhältnisse herrschen, die zu den angenehmsten weltweit  gehören. Die meisten der Immobilieninteressenten aus Russland bevorzugen dabei Angebote aus dem gehobenen Segment. Billigofferten unter 100.000 Euro sind auf dem osteuropäischen Markt nicht sonderlich begehrt. Für echte Luxusimmobilien werden dagegen aber auch schon mal bis zu 6 Millionen Euro auf das Konto des Verkäufers überwiesen.

Flugverbindungen werden fast verdreifacht

Die steigende Bedeutung der russischen Klientel für die Kanarischen Inseln kommt auch darin zum Ausdruck, dass man die Flugverbindungen zwischen dem Archipel und Städten in der Russischen Föderation massiv ausbaut. In der kommenden Saison soll die Anzahl der Flüge nahezu verdreifacht werden. Bislang gab es Direktverbindungen nach Moskau und Sankt Petersburg. Ab November kommen vier weitere Destinationen hinzu. Jekaterinburg, Ufa, Amara und Rostow am Don werden dann ebenfalls von den Kanarischen Inseln aus direkt zu erreichen sein. Weitere Ziele, auch in mittlerweile unabhängige Staaten der ehemaligen Sowjetunion, sollen in Zukunft folgen.