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Gran Canaria: Baden in Patalavaca bleibt am Wochenende wegen Ölunfall verboten

Badeverbot wegen Ölunfall
Während des gesamten Wochenendes bleibt das Baden am beliebten Strand von Patalavaca im Süden von Gran Canaria verboten. Grund für diese Maßnahme ist die Unachtsamkeit des Besitzers eines Fischerbootes. Beim Umgang mit einer Pumpe ist es am Freitag auf der Hermanos Valdivia scheinbar zu einem Bedienfehler gekommen, der dazu führte, dass ein Teil des Treibstoffs aus den Tanks des Bootes ins Hafenbecken von Patalavaca gelangt ist. Obwohl umgehend vier Schiffe der Seenotrettung in das Gebiet beordert wurden, um den Ölteppich mit Chemikalien einzudämmen, konnte eine Beeinträchtigung des Badebetriebes in der Umgebung nicht verhindert werden. Der Strand von Patalavaca ist besonders bei einheimischen und skandinavischen Gästen sehr beliebt.

Selbst der starke Geruch und die schwarzen Ölflecken konnten jedoch einige Unverbesserliche nicht davon abhalten, das Bad im Meer zu suchen. Auch die aufgezogene rote Flagge, die das Badeverbot anzeigt, konnte diese Schwimmer nicht beeindrucken. Trotz des ausdrücklichen Verbots waren immer wieder Menschen im Meer zu beobachten. Solange die Reinigungsarbeiten noch nicht abgeschlossen sind, bleibt das Verbot jedoch bestehen. Es wird damit gerechnet, dass der Strand erst am Montag wieder freigegeben werden kann. Nachhaltige Schäden sind nach Angaben von Behörden und Reinigungskräften nicht zu befürchten.

Nicht betroffen von der Verschmutzung ist der Strand von Anfi, der sich ebenfalls in der Bucht von Patalavaca befindet. Nur wenige Kilometer entfernt, bietet er sich den Besuchern der Zone an diesem Wochenende als attraktive Alternative an.

(Foto von Ramon Sanchez Bruhn/flick.com Lizenz BY-NC-ND)