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Forscher entdeckt auf Fuerteventura tausende von Fossilien

Änderung der Landschaft
Noch vor etwa 10.000 Jahren dürften die Strände von Fuerteventura ganz anders ausgesehen haben als heute. Der Geologe und Paläontologe Francisco García Talavera hat in den Dünen von La Pared in der Gemeinde Pájara im Süden von Fuerteventura tausende von Fossilien gefunden. Die darauf schließen lassen, das einst eine beeindruckende Flora die Küsten der Insel geschmückt hat. Die versteinerten Überreste von Bienen und Käfern aber auch von Weichtieren, die an Land gelebt haben, sind klare Hinweise darauf, das dort wo heute breite Sandstrände Touristen anlocken, noch vor weniger als 10.000 Jahren dichte Wälder gestanden haben. Das Alter seiner Funde datiert der Wissenschaftler auf etwa 9.500 Jahre.

Nicht nur auf Fuerteventura, sondern auch auf La Graciosa und Lanzarote sind in der Vergangenheit bereits ähnliche Fossilien entdeckt worden. Die Anlass zu der Vermutung geben, dass dort einst kaum Sand, dafür aber schattenspende Bäume zu finden waren.

Im direkten Zusammenhang mit den Veränderungen auf den Inseln sieht der Forscher, die klimatischen Veränderungen der letzten 10.000 Jahre. Wo in dieser Zeit durch eine langanhaltende Trockenheit die Sahara entstanden ist. Die Bewohner der afrikanischen Küstenregion, die unter der zunehmenden Dürre litten, erkannten bei guten Sichtverhältnissen die östlichen Inseln der Kanaren und machten sich auf diese zu entdecken. So waren die ersten Bewohner der Kanarischen Inseln wohl nichts anderes als Wirtschaftsflüchtlinge. Die sich von ihrer Reise in eine ihnen unbekannte Welt, ein besseres Leben erhofften.