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Dreharbeiten zu Bourne brachten Teneriffa 10 Millionen Euro

Dreharbeiten bringen große Einnahmen
Die Dreharbeiten zum fünften Teil der Bourne-Saga mit Matt Damon im vergangenen Monat in Santa Cruz de Tenerife spülten insgesamt etwa 10 Millionen Euro in die Kassen kanarischer Unternehmer. Täglich gaben die Filmemacher aus Hollywood knapp 350.000 Euro für Hotels, Sicherheitsunternehmen, Verpflegung, Transport usw. aus. Diese Zahl gab am Dienstag der Präsident der Inselregierung, Carlos Alonso, auf einer Pressekonferenz bekannt. Neben den 350 Beschäftigten, die die Produktionsfirma Universal Pictures angestellt hat, fanden weitere 600 Personen eine befristete Arbeit bei kanarischen Firmen. Die man von den Filmemachern mit unterschiedlichen Aufgaben betraut hat. Insgesamt wurden während der dreiwöchigen Dreharbeiten in Santa Cruz etwa 1.200 Verträge verschiedenster Art mit Firmen und Privatpersonen geschlossen.

Während die Bewohner in den für die Aufnahmen okkupierten Stadtvierteln sich über nächtlichen Hubschrauberlärm und gesperrte Straßen ärgerten. Profitierten die Besitzer der Lokale in der Umgebung von steigenden Besucherzahlen. Die Tage, an denen sie gedreht haben, brachten ihnen einen um 20 % höheren Umsatz im Vergleich zu normalen Tagen. Die reibungslose Abwicklung der Dreharbeiten gibt bei der Inselregierung und den Unternehmen Anlass zu der Hoffnung. Dass Bourne nicht der letzte Hollywoodfilm gewesen ist, der auf Teneriffa gedreht wurde. Es gibt bereits Gerüchte, dass schon im nächsten Jahr erneut bekannte Schauspieler und ein großes Produktionsteam auf der Insel zu Gast sein werden.