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Deutscher Paraglider auf Lanzarote abgestürzt

Ein tragischer Sportunfall auf Lanzarote kostete am Sonntagmittag einem 55 Jahre alten Paraglider aus Deutschland das Leben. Was genau zum Absturz des Mannes geführt hat, konnte man bislang noch nicht klären.

Gegen 13.45 Uhr ging der Notruf in der Zentralen Rettungsstelle der Insel ein. Von dort aus hat man unverzüglich ein Rettungsteam in Marsch gesetzt. Beim Eintreffen am Unfallort, konnte die Notärztin jedoch nur noch den Tod des deutschen Touristen feststellen. Zum Zeitpunkt des Absturzes befanden sich mehrere Menschen in der Nähe der Unfallstelle, die bis zur Ankunft der Rettungskräfte vergeblich versucht hatten, mit Maßnahmen zur Wiederbelebung den Tod des Fliegers zu verhindern. Auch die Frau des Unfallopfers war am Ort des Geschehens und hatte mit ansehen müssen, wie ihr Mann in den Tod stürzte.

Unfallursache unklar

Nach ersten Untersuchungen war die Ausrüstung von Michel W. in einem technisch einwandfreien Zustand. Auch ein Fehler des Piloten bei der Bedienung des Fluggerätes scheint nicht vorgelegen zu haben. Darüber hinaus konnten man auch keine Hinweise auf ein Fremdverschulden finden. So muss davon ausgegangen werden, dass der Absturz ein tragischer Sportunfall war, dem eine Verkettung unglücklicher Zufälle zu Grunde liegt. In ihrem Hotel in Costa Teguise wartet die Frau des Toten nun darauf, dass die Leiche von den Ermittlungsbörden freigeben wird, damit die Überführung und Bestattung in die Wege geleitet werden kann.