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Delfin verirrte sich an den Strand von Las Canteras auf Gran Canaria

Einen ganz besonderen Einsatz hatten am Samstag die freiwilligen Helfer des Roten Kreuzes am Stadtstrand Las Canteras. Diesmal mussten sich die Lebensretter nicht um einen in Not geratenen Badegast kümmern. Sondern um einen sympathischen Meeressäuger, der aber scheinbar die Orientierung verloren hatte. Er war im flachen Wasser an der Küste der Hauptstadt gestrandet.

Am Strandabschnitt Peña la Vieja war ein Delfin gefunden worden, dem es offensichtlich aus eigener Kraft nicht mehr möglich war, ins offene Meer zurückzuschwimmen.

Begegnung mit Happy End

Bevor man dem Tier jedoch aus seiner misslichen Lage helfen konnte, hat ein staatlicher Veterinär es untersucht. Dieser stellte glücklicherweise fest, dass der Delfin wohl zeitweilig etwas verwirrt war, sich ansonsten jedoch bester Gesundheit erfreut. Der Tierarzt konnte keinerlei Krankheiten oder Verletzungen bei dem Meeressäuger feststellen, sodass die Helfer des Roten Kreuzes mit ihrer ungewöhnlichen Rettungsaktion fortfahren konnten. Nachdem sie einige Stunden mit dem Delfin verbracht und sein Vertrauen gewonnen hatten, ließ er sich bereitwillig einfangen und abtransportieren. Mit einem ihrer Zodiacs brachte die Helfer den Gestrandeten wieder aufs offene Meer hinaus, wo er außerhalb von Punta El Confital in die Freiheit entlassen wurde.

Es kommt immer wieder vor, dass Delfine und auch größere Wale die Orientierung verlieren und stranden. Über die Gründe dafür gibt es zahlreiche Theorien. Von der zunehmenden Umweltverschmutzung bis hin zu Schallwellen, die Schiffe zur Navigation aussenden, reichen die Erklärungsversuche für dieses Phänomen.