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CIA-Agenten machen Urlaub auf Gran Canaria

Besonderer Besuch
Der militärische Teil des Flughafens von Gran Canaria ist in der Regel für spanische Streitkräfte oder die Nato reserviert. Auch Hilfsflüge der UNO in die Ebola-Gebiete werden über diesen Teil des Flughafens von Gran Canaria abgewickelt. Als auf dem Gelände in der vergangenen Woche allerdings eine Zivilmaschine auftauchte, gab dies Anlass zu Spekulationen.

Wie sich mittlerweile herausstellte waren in dieser auffällig unauffälligen Maschine CIA-Agenten unterwegs. Die abseits ihres Einsatzgebietes in der Sahelzone für ein paar Tage Urlaub auf Gran Canaria verbringen. Das spanische Militär, das über den geheimnisvollen Besuch aus den USA unterrichtet wurde, schweigt sich zu diesem Thema jedoch aus. Eine offizielle Auskunft zum Aufenthalt fremder Geheimdienstler im Land war nicht zu bekommen.

Westafrika steht bekanntermaßen auf Grund des Kampfes gegen den militanten Islamismus zunehmend unter der Beobachtung von Geheimdiensten aus verschiedenen Ländern. In der Region tummeln sich neben den Agenten aus den Vereinigten Staaten auch Spione aus Holland und Norwegen, die ihre Einsätze gerne von den Kanarischen Inseln aus planen. Die geografische Nähe zum Einsatzgebiet und die sichere politische Lage auf dem Archipel machen die Kanaren für CIA & Co. zum perfekten Basislager für ihre Operationen in Westafrika. Was sie dort außer der Bekämpfung des Dschihad noch so alles veranstalten bleibt der Öffentlichkeit allerdings weitgehend verborgen. Für die spanische Regierung ist das Agieren fremder Geheimdienste von ihrem Hoheitsgebiet aus jedoch scheinbar kein Problem. Sie gab an, dass alles, was auf den Kanaren geschieht, durch die Gesetze des Landes gedeckt und die staatliche Souveränität Spaniens nicht bedroht ist.